Prag

May 11, 2016  •  1 Kommentar

In Prag, zwar nur 600 Kilometer von zu Hause entfernt, habe ich bislang noch nie aufgeschlagen. Was für eine Schande, wie ich nach meinem ersten Besuch zugeben muss.

Die Anreise ist via München recht creamy in ca. 6 Stunden bewältigt, und so sind wir noch fit, als wir das Auto in die Tiefgarage des Hotels bugsieren, wo es die restlichen 3 Tage auch bleibt. Das Hotel Grandior (empfehlenswert) ist praktisch im Zentrum und so haben meine Frau Brigitte und ich bereits am ersten Tag einige Stunden im Herzen dieser wunderbaren Stadt mit vielen Jugendstilgebäuden verbracht. Die Charlys Bridge stand ganz vorne auf dem Programm -  das Gewühle durch die Massen gehört einfach zu Prag dazu, wenngleich man von der Brücke vor lauter Touris gar nicht so viel sieht. Zu Prag gehört vielleicht auch dazu, dann und wann ein gutes Bier an einer der zahlreichen Straßenbars zu genießen und einfach nur den stetigen Touristenstrom zu beobachten. So lassen wir dann auch den ersten Tag recht gemütlich ausklingen.

Die beiden nächsten Tage haben wir dafür so richtig Strecke gemacht und ganz Alt-Prag systematisch durchpflügt. Die dabei bestaunten Sehenswürdigkeiten aufzuführen erspare ich mir; die findet ihr bestens bebildert auf Google. Unser Motto war, die Stadt mit neugierigen Augen zu durchstreifen, immer wieder mal einen kurzen Fotostopp einzulegen und uns die eine oder andere Eikehr zu gönnen, um die lokale Küche zu genießen. Los war in Alt Prag irgendwie immer etwas: Grill-Festival an der Uferpromenade der Moldau, Ritterspiele auf dem Petrin, viel Livemusik in kleinen Bars, der Prag Marathon am Sonntag, etc., etc.. Ein wenig dumm waren wir übrigens auch, da wir erst am Samstag das Jüdische Ghetto besucht haben. Und da war dann alles von Interesse geschlossen, selbst der Friedhof der Alt-Neu Synagoge. Sabbat! Hätten wir eigentlich auch dran denken können. Mit diesem mistake waren wir übrigens in guter Gesellschaft zahlreicher Touris aus aller Herren Länder. Wir sind mittlerweile wohl alle gewohnt, dass immer alles offen zu haben hat - eine Vorstellung die so verbreitet wie absurd ist. Anyway, das Versäumte holen wir gelegentlich nach.

Nach 3 Tagen und knapp 60 Kilometern mehr auf den Schuhsohlen, hieß es wieder Abschied nehmen und nach Hause zu fahren, was uns stau- und stressfrei gelungen ist. Da Prag ein Eldorado für Sightseeing, zum Flanieren und zum Fotografieren ist, kommen wir fix wieder.

 

 

 

 

 


Kommentare

alex(nicht registriert)
cool da werden schöne erinnerungen wach;)!
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